Laut ist nicht automatisch releasefähig, moderne Streamingplattformen bestrafen zu lautes Mastering.
Früher ging es beim Mastering vor allem um Lautheit, also darum, wie laut ein Song wirkt. Heute zählt mehr. Dein Song soll druckvoll, klar und musikalisch bleiben. Streamingplattformen gleichen die Lautheit automatisch an. Ein zu lautes Master klingt dadurch nicht besser. Es klingt oft flacher und angestrengter. Spotify, YouTube, Tidal und Apple Music passen die Lautstärke jedes Songs automatisch an einen eigenen Zielwert an. Dieser Wert ändert sich immer wieder. Wird dein Master zu laut gemastert, macht die Plattform ihn später einfach wieder leiser. Ich mastere deshalb nicht auf maximale Lautheit. Ich mastere auf eine gute Balance aus Energie, Dynamik, Klarheit und musikalischer Wirkung.
Ich mastere deine Musik so, dass sie auf Streamingplattformen natürlich, druckvoll und klar klingt. Dafür nutze ich vier Werkzeuge. Master Bus EQ ist eine Klangregelung für den ganzen Mix. Sie gibt der Mischung den letzten tonalen Schliff. Multiband Compression ist eine Dynamikbearbeitung, die in mehreren Frequenzbereichen einzeln arbeitet. Sie sorgt für kontrollierten Druck, ohne dass ein Bereich zu laut wird. Der Limiter hebt die Lautheit an, ohne dass der Klang hörbar leidet. Dithering ist ein kleiner Rechenschritt beim Export. Er sorgt für ein sauberes Ergebnis im Zielformat. Planst du zusätzlich CD oder Vinyl, bereite ich dein Master passend für dieses Format vor. Ein Streamingmaster bekommt den passenden Lautheitswert in LUFS, der Maßeinheit für empfundene Lautstärke. Ein CD-Master läuft in klassischer 16-Bit-Dynamik bei 44,1 kHz. Ein Vinyl-Master braucht weniger Lautheit, mehr Dynamik und vorsichtigen Bass, damit die Nadel beim Pressen nicht springt.
Es gibt drei Pakete: Single Mastering für einen Song, EP Mastering für 3 bis 5 Tracks und Album Mastering für größere Projekte ab etwa 8 Tracks. Alle drei stehen weiter unten im Detail. Dazu gibt es Stem Mastering, Reference Mastering und ein Komplettpaket aus Mix und Mastering, ebenfalls weiter unten erklärt.